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Spaziergang durch die Hellbrunner Allee
Aktualisiert am 05.05.2011 | ca. 4 Minuten Lesezeit
Zwischen dem Schloss Hellbrunn und dem Schloss Freisaal, befindet sich eine der ältesten Baum-Alleen Europas. Eine Salzburger Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen kann
Viele Sehenswürdigkeiten in Salzburg sind weltbekannt. Dennoch gibt es einige, die es noch zu entdecken gilt - folgen Sie uns zu einem Spaziergang im Süden von Salzburg.
Allee nach Hellbrunn
1613 durch Erzbischof Markus Sittikus geplant und in Auftrag gegeben, ist die Hellbrunner Allee heute Fixpunkt bei vielen Salzburg-Reisenden. Auf genau 2,5km Länge in einer Richtung, erlebt der Besucher einen angenehmen Spaziergang vom Schloss Freisaal nach Hellbrunn, oder umgekehrt. Neben den erwähnten Schlössern, finden sich direkt am Weg auch noch andere prachtvolle Bauten - erwähnt seien hier das Salzburger Landschloss Fronburg, oder die Emsburg.
Die Hellbrunner-Allee: Baumriesen die selbst vier Personen nicht sich an den Händen haltend umringen können. Das Wandeln auf diesem 400 Jahre alten Weg, erfreut einen durch ganz besondere Eindrücke.
Neben dem alten Baumbestand besteht die Allee aus einem gepflegten Schotter-Belag, der den doch recht breit angelegten Weg genial ergänzt. Viele Bänke laden zudem zum Verweilen ein, die Aussicht ist auch hervorragend: Neben dem Gaisberg und dem majestätischen Untersberg, kann man auch sehr gut die Festung Hohensalzburg bewundern. Entlang der Allee zweigen immer wieder Radwege und kleine Straßen ab, über die man bequem die parallel verlaufende Alpenstraße im Osten, oder im Westen die Morzgerstraße erreichen kann. In der Hellbrunner Allee selbst, besteht natürlich absolutes Fahrverbot für Kraftfahrzeuge - der entspannte Besucher erfreut sich dadurch an der Stille und der frischen Luft.
Bei Gewitter sollte man die Hellbrunner Allee allerdings schleunigst verlassen. Einige vom Blitz getroffene Bäume, mit den charakteristischen Spaltungen durch die gesamte Länge, zeigen einem hier die Wucht und Energie dieser Naturgewalten.
Der südliche Beginn des Weges. Hier direkt am westlichen Parkplatz am Schloss Hellbrunn, ist ein guter Ausgangsort für Ihren Allee-Spaziergang.
Nördlicher Startpunkt direkt neben dem Schloss Freisaal. Hinweistafel Hellbrunn Zoo beachten.
Am besten starten Sie in Hellbrunn, am westlichsten Parkplatz (kostenpflichtig) in der Nähe des Spielplatzes. Von der anderen, nördlichen Seite beim Schloss Freisaal kreuzt die Hofhaymerallee, eine wichtige Verbindungsstraße zwischen Nonntal und der Alpenstraße. Hier gibt es aber zu einem Besuch der Hellbrunner Allee leider keine Parkmöglichkeiten.
Mit dem Rad
Neben dem Spaziergang, ist die Strecke mit dem Rad zu absolvieren ebenfalls sehr attraktiv. Manchmal muss man natürlich vorsichtig fahren, denn neben vielen Fußgängern trifft man hier auch auf einige Radfahr-Anfänger, die freudig mit den Großen zusammen einen Radausflug machen.
Direkt nach dem Start am nördlichen Ende, werfen wir noch schnell einen Blick zurück auf das Schloss Freisaal. 1392 erstmalig in Aufzeichnungen erwähnt, befindet es sich heute in unmittelbarer Nähe zur Salzburger Naturwissenschaftlichen Fakultät, der NAWI.
Viele Wege führen direkt vom Hauptweg ab. Hier können Sie die nächsten Hauptrouten per Rad schnell erreichen. Achten Sie immer auf die Beschilderungen der Radwege (hier im Bild rechts oben).
Jogging hält fit
Viele sportlich begeisterten Jogger nutzen die Hellbrunner Allee, um den Trainingszustand zu verbessern, oder einfach nur, um das Pensum abzukurbeln. In hübscher Landschaft sportelt es sich halt um einiges besser, als neben stark befahrenen Gehwegen. Auch kommt der Schotterbelag den Füßen mehr entgegen - besser als immer nur auf Asphalt zu laufen. Tipp: Wenn Sie für einen Marathonlauf trainieren, sind Sie hier ebenfalls genau richtig: Durch die Streckenlänge von 2,5km müssen Sie die Strecke nur siebzehn mal laufen, um einen Voll-Marathon absolviert zu haben!
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